Duitsland wil stimulering zonne-energie drastisch beperken
De Duitse regering wil op korte termijn de financiële ondersteuning van zonne-energie fors terugschroeven. De gegarandeerde afnameprijs voor zonnestroom zou bijna 20% omlaag moeten. Aldus meldt Der Spiegel.
Uit het bericht van Spiegel Online
>> Regierung will Solarförderung schon ab April drastisch kürzen
Die schwarz-gelbe Koalition macht Ernst: Die garantierten Abnahmepreise für Solarstrom sollen bereits ab April um bis zu 17 Prozent sinken. Geht der rasante Ausbau von Anlagen trotzdem weiter, sind weitere Kürzungen geplant. Der Bund wolle die garantierten Abnahmepreise für Solarstrom ab April um 16 bis 17 Prozent kürzen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag aus Regierungs- und Branchenkreisen. Darüber hinaus sollten die Vergütungen ab 2011 stärker als bisher festgelegt sinken, wenn der Neubau von Anlagen weiter so schnell laufe wie bisher.
Die Kürzungen sollen für alle Dach- und Freiflächenanlagen unabhängig von ihrer Größe gelten. Um die zuletzt besonders stark für Solarzellen genutzten reinen Ackerflächen zu schonen, werde die Kürzung hier noch deutlicher ausfallen, hieß es.
Eine Sprecherin des Umweltministeriums sagte, es sei noch keine Entscheidung getroffen worden. "Das ist für die nächste Woche geplant. Vorher werden dazu auch noch Gespräche geführt." Das Ministerium hatte zuvor bereits erklärt, vor Veröffentlichung der Pläne sollten auch die Fraktionen eingebunden werden.
Die Solarförderung ist seit Jahren wegen ihrer besonders hohen garantierten Abnahmepreise in der Kritik. Denn die Differenz zum Marktpreis müssen alle Verbraucher über eine Umlage in ihrer Stromrechnung bezahlen. Da die Stromeinspeisevergütungen auf 20 Jahre festgelegt sind, bedeutete der rasante Neubau Kosten in Milliardenhöhe.
Dennoch liefert Solarstrom derzeit weniger als ein Prozent der gesamten Stromerzeugung. Allerdings hat zuletzt die deutsche Industrie massiv von dem Boom profitiert und mehrere Zehntausend Arbeitsplätze geschaffen. Umweltpolitiker hatten auch mit diesem Argument die Förderung verteidigt, waren aber auch zu Kürzungen bereit, da die Preise für Solarmodule stark gefallen waren.
Im Koalitionsvertrag war daher eine schnelle Reaktion bereits vereinbart worden. Am Mittwoch hatten Firmen und Verbände im Umweltministerium Gespräche darüber geführt. Verbraucherschützer hatten eine einmalige Kürzung von 30 Prozent verlangt und waren dabei auch von Wirtschaftspolitikern von Union und FDP unterstützt worden.
Um den Neubau zu bremsen, der alle Regierungsprognosen übertroffen hatte, sollen nun die Fördersätze neben der einmaligen Kürzung auch an den Ausbau gekoppelt werden, hieß es in Regierungskreisen. Würden innerhalb eines Jahres mehr als 3000 Megawatt neu installiert, würde die Vergütung für Neuanlagen noch einmal um 2,5 Prozentpunkte gesenkt.
Bei mehr als 3500 Megawatt sollen es fünf Prozentpunkte sein. Dies käme zusätzlich auf die schon im bisherigen Erneuerbaren Energien-Gesetz (EEG) verankerten Reduzierungen, die je nach Anlage zwischen neun und elf Prozent liegen. (...) <<
Uit het bericht van de World Business Council for Sustainable Development (WBCSD)
>> (...) A potential deep cut in feed-in tariffs in Germany will hit solar companies around the world and increases pressure on large players to reduce exposure to the world's largest photovoltaic market.
Analysts say that lower prices could result in a shakeout in the industry that drives higher cost players out of business and dissuades new entrants.
Shares in solar firms plummeted after a Reuters report that the German government plans to chop feed-in tariffs -- prices utilities pay generators of renewable energy -- as early as April, much more deeply and sooner than the market expected.
Analysts agree that the plans, which envisage a one-off cut of 16-17 percent on top of the 10 percent already set out in the German Renewable Act, will deal a major blow to the sector, which the German government thinks is overly subsidised now. (...)
"This is negative for the whole sector as the mentioned cuts are not only higher than the 10 percent expected, but in particular would also be implemented one quarter earlier," UniCredit analyst Michael Tappeiner wrote to clients.
"In addition, the subsidy cuts would initially reduce investment returns in the ground-mounted solar park segment to unattractive levels," he added.
The solar industry depends on generous feed-in tariffs as long as grid parity -- the point at which energy from solar modules costs the same as that won from fossil fuels -- has not been reached. (...) <<
Bron:
SpiegelOnline, 14 januari 2010
World Business Council for Sustainable Development, 15 januari 2010